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Jetzt Börse spielen? An den Börsen ist viel los, es wird nicht langweilig!

Keine Ahnung von Börse, aber gerade massig Zeit? Keine Lust mehr auf die üblichen Spiele? Warum nicht mal Börse spielen? Captain Kohle erklärt. 

Massig Zeit?

Langeweile... furchtbar, oder?

Mal ehrlich: Schulfrei kann auch langweilig werden! Man kann nicht gut raus und die normalen Spiele sind auch durch. 

Eigentlich kann man sich dann auch mal ein völlig neues Thema anschauen, oder?

Jetzt Börse spielen?

Man braucht bei den Nachrichten gar nicht so genau hinzuschauen: Durch die aktuelle Krise bewegen sich die Kurse für Aktien extrem stark.

Leute haben viel Geld verloren - andere hoffen, jetzt viel gewinnen zu können. Was immer man macht, die Kurse ändern sich recht schnell. Langweilig wird das kaum... 

Also: Jetzt Börse spielen? 

Kann man das überhaupt - ohne "richtiges" Geld? Und ohne "Ahnung von Aktien"?

Kurze Antwort: ja, man kann. Und man kann sich aus allen möglichen Richtungen Ideen holen und sie mal ohne echtes Risiko ausprobieren.

Börse "spielen" ohne echtes Risiko

Bevor man mit "echtem" Geld hantiert, kann man Börse erst mal nur "spielen". Das funktioniert ähnlich wie bei Monopoly mit "virtuellem" Geld. 

Es gibt reihenweise Webseiten wie finanztreff, Finanzen oder Ariva, auf denen Du ein "Musterdepot" anlegen kannst. 

Alles, was Du dafür brauchst, ist ein kostenloses Benutzerkonto. Das ist völlig anonym möglich - verlieren kannst Du dabei nichts. In dieses Musterdepot kannst Du dann Aktien oder andere Wertpapiere "kaufen".

Du  nimmst sie also zum aktuellen Kurs auf.

Dann kannst Du beliebig oft nachschauen, ob Du damit nun im Plus liegst oder ob die Kurse gefallen sind:

  • Wieviel ist diese Aktie jetzt wert? 
  • Mehr oder weniger als zum Kaufzeitpunkt?
  • Wie groß ist der Gewinn und Verlust damit?
  • Wie sieht es mit der Summe aller meiner Aktien aus?

Das Schöne daran: es ist nur Spielgeld. Reinfälle tun nicht wirklich weh. Und anders als bei einem Börsenplanspiel sieht's ja auch kein anderer...

Keine Ahnung von Börse und Aktien?

Völlig normal: so fängt man ja alles mal an!

Was Aktien sind, erkläre ich hier. Sie sind kleine Beteiligungen an größeren Firmen. Man kauft sie, wenn man davon ausgeht, dass die Firma steigende und relativ sichere Gewinne erwirtschaftet. 

Wo kann ich mir Ideen holen?

Es gibt Dutzende von Börsenmagazinen, die man abonnieren kann - oder die regelmäßige Youtube-Beiträge hochladen. Die Konkurrenz ist riesig und es ist schwierig, einen Autor oder Youtuber zu benennen, der allen gefällt.

Für ein schnelles Herauspfeffern von Firmennamen und eine kurze Einschätzung gibt es den "Börsenpunk". Er ist in seinen Dreißigern und versucht etwas verzweifelt, in einer Kickertisch-Deko jünger zu wirken.

Damit will er jüngere Zuschauer erreichen als das Magazin "Der Aktionär", für das er arbeitet.

Er nennt aber jedesmal ein paar Firmennamen, zu denen man dann mal näher nachschauen kann.

Und er sagt auch immer: zu ca. 80% auf Aktien großer und stabiler Aktien zu setzen und nur mit einem kleinen Teil riskantere Sachen machen!

Kann man als Ausgangspunkt nehmen.

Eine gute Einführung in Aktien allgemein macht Jimmy mit seinem Youtube Channel "Learn to Invest". Er ist Amerikaner, seine Videos sind daher in US-Englisch, aber recht gut verständlich.

Mir gefällt, dass er Grundbegriffe und Kennzahlen erklärt. Und er stellt verschiedene, ganz überwiegend amerikanische Aktien vor - und rechnet vor, wieviel sie eigentlich wert sind. Auch das ein guter Anfang!

Eine weitere Seite, die ich mir gern anschaue, ist der Blog "Intelligent Investieren". Darüber habe ich bereits geschrieben

Das sollten immer nur die ersten Ideen sein. Bilde Dir eine eigene Meinung, bevor Du wirklich kaufst.

Vorsicht bei Foren!

Es gibt zahllose Foren (z.B. unter Wallstreet-Online), in denen Teilnehmer über bestimmte Aktien diskutieren. Einige stellen da links auf Presseartikel ein und diskutieren ernsthaft.

Andere wiederum versuchen darin, Werbung für (oder gegen) bestimmte Aktien zu machen. Bei einigen sehr auffälligen Aktien wie Tesla artet das in wüsten Streit aus.

Echte Information findet man da kaum - das ist Zeitverschwendung!

Wie fange ich an?

Am besten, indem Du Dir höchstens sieben oder acht Firmen aussuchst und sie nicht hektisch kaufst und gleich wieder verkaufst.

Das funktioniert nur selten. Käufe und Verkäufe kosten jedes mal Geld. Deshalb gilt der Spruch "Hin und Her macht Taschen leer". Lass Dir Zeit...

  1. Erst mal ein kostenloses Nutzerkonto bei einer der genannten Seiten einrichten.
  2. Überleg Dir einen Gesamtbetrag (von mir aus 100.000 €), den Du auf Deine verschiedenen Investments verteilen willst.
  3. Such Dir Ideen für  drei oder vier Anlagen in größere und stabile Firmen.
  4. Such Dir Ideen für ein paar etwas riskantere Spekulationen.
  5. Überleg Dir bei jeder Firma, warum Du kaufen möchtest - und was Du konkret von der weiteren Entwicklung erwartest. Mach Dir ruhig eine Tabelle und schreib diese Gedanken auf.
  6. Verteile 80% Deines Gesamtbetrags auf die Firmen unter 3. und den Rest auf die Firmen unter 4.
  7. "Kaufe" die Aktien in Deinem Musterdepot - und gib als "Kosten" jeweils 10 Euro pro Position ein.
  8. Verfolge, was Deine "Investments" machen.
  9. Schau Dich weiter um - findest Du neue Werte, die Dich interessieren?

Und dann?

Schau einfach mal, ob Dir das Spaß macht. Ob Dich die Beschäftigung mit Firmen interessiert.

Du wirst erleben, dass einzelne Anlagen nicht gut funktionieren: ihre Kurse werden fallen. Überleg Dir, ob Du es aushalten könntest, mit echtem Geld Verluste zu erleben.

Und ob Du Dir vorstellen kannst, auch mal echtes Geld in einem richtigen Depot auf diese Weise anzulegen.

Captain Kohle erklärt Jugendlichen Geld und Finanzen auf einfache Weise. Wenn Dich das interessiert, kannst Du hier mehr In neuem Fenster öffnenüber Captain Kohle erfahren und Dich hier In neuem Fenster öffnenüber neue Artikel informieren lassen. Und im ShopIn neuem Fenster öffnen findest Du das aktuelle Buchangebot.

 

 

Die Webseite www.intelligent-investieren.net von Michael C. Kissig macht konkrete Vorschläge. Wie investiere ich "intelligent"? Captain Kohle schaut sich das näher an.

Die Website

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Nicht anderen hinterherlaufen, sondern intelligent investieren

Der Manager und Investor Michael Kissig betreibt seit mehreren Jahren die Website www.intelligent-investieren.net. Darin schreibt er Kommentare über bestimmte Aktien, erklärt Fachbegriffe aus der Welt der Aktien und führt eine Liste von Aktien bestimmter Firmen, die er für aussichtsreich hält.

Der Hintergrund

Der Name "Intelligent Investieren" ist eine Anspielung: Eines der bekanntesten Bücher über die Geldanlage in Aktien und über die Aktienanalyse ist "The Intelligent Investor" des amerikanischen Autors Benjamin Graham.

Benjamin Graham war der Hochschullehrer, bei dem Warren Buffett studierte und mit diesem Wissen über Aktienanalyse zu einem der reichsten Menschen der Welt wurde.

Dabei suchte er nicht die Aktien, von denen gerade jeder sprach, sondern die, die anhand konkreter Kennzahlen günstig bewertet waren.

"The Intelligent Investor" ist daher Kult bei vielen Anlegern - und heute noch ein lesenswertes Buch. Schlaue Idee also, seine Website so ähnlich zu benennen.

Warum sollte man sie sich ansehen?

Aktien sind eine gute langfristige Geldanlage.

Wer selbst aussuchen möchte, in welche Aktien er sein Geld anlegt, sucht ja immer nach Ideen und erfolgversprechenden Aktien.

Michael Kissig liefert solche Ideen und begründet auch, warum er welche Aktien für günstig bewertet hält. Teilweise verlinkt er auch auf ausführliche Analysen, die er zu einem früheren Zeitpunkt über Aktien geschrieben hat.

Und er führt eine Liste, welche Aktien er beobachtet - und wie sich ihre Kurse seit Beginn der Betrachtung entwickelt haben.

Nicht jeder interessiert sich für Aktien. Muss man ja auch nicht.

Und zugegeben, für jugendliche Neulinge ist das Thema schon recht schwierig und sein Schreibstil anspruchsvoll.

Aber es lohnt sich mal hereinzuschauen, ob der "Funke" überspringt.

Wie investiere ich "intelligent"?

Michael Kissig schreibt interessante Kommentare , die seine Meinungen zu bestimmten Aktien ausdrücken.

Aktien sind sein großes Thema - andere Anlageformen (die auch intelligent sein können) findet man auf seiner Seite nicht. Aber jeder setzt ja seine Schwerpunkte.

Gerade bei der Geldanlage in Aktien sollte man allerdings nicht kritiklos die Meinungen anderer übernehmen. Bevor man Aktien kauft, sollte man eigene Recherchen machen, mehr als nur eine Meinung lesen - und sich dann seine eigene bilden.

Auch dann liegt man sicher nicht immer richtig - und man erwischt sicher nicht den niedrigsten Kurs zum Kaufen oder den höchsten zum Verkaufen. Aber man lernt dazu, macht Fortschritte und rennt nicht der großen Menge hinterher.

Deswegen nehme ich www.intelligent-investieren.net immer gern als Quelle für Ideen.

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Beratung zu Finanzen in den USA - Captain Kohle stellt die Dave Ramsey-Show vor. Was an der Finanzberatung auf amerikanisch besonders ist - und auch für uns interessant sein kann.

Sparen - eine der zentralen Botschaften von Dave Ramsey

Wie funktioniert die Beratung zu persönlichen Finanzen in den USA? Anders als in Deutschland! Eines der bekanntesten amerikanischen Showtalente mit Spezialisierung auf Fragen zu Finanzen ist Dave Ramsey. Seine "Dave Ramsey Show" ist einer der meistbesuchten Kanäle zu dem Thema auf Youtube.

Wie funktioniert die Dave Ramsey Show?

Dave Ramsey ist ein knapp 60 Jahre alter Texaner. Er sitzt in einem kleinen Studio und nimmt Anrufe entgegen, die sein Team vorher aussucht und mit kurzen Einblendungen vorstellt.

Die Anrufer schildern ihr Problem und stellen dann ihre Fragen, die sich oft, aber nicht immer um Schulden und finanzielle Probleme drehen. Und Dave antwortet.

Manchmal kommentiert er zwischen den Telefonaten aktuelle Nachrichten rund um das Thema Geld. Soweit ziemlich normal.

Was ist besonders an seiner Sendung?

Dave Ramsey kann sehr direkt werden, wenn seine Gesprächspartner ihm widersprechen oder unbequemen Wahrheiten nicht hören wollen. Das ist nicht immer fair - aber sehr eindringlich.

Dabei ist er ein origineller Typ, der auch über seine eigenen früheren Fehler und Dummheiten spricht.

Und er hat Erfolg mit dem, was er tut: Sein Kanal findet enorme Verbreitung, er hat mehrere Bücher über Finanzen veröffentlicht und eine Finanzakademie gegründet.

Was lernt man von ihm?

Er hat einige Kernbotschaften, die immer wieder auftauchen:

  • Kredite für Konsumgüter sind eine schlechte Idee
  • Kreditkarten verführen zu erhöhten Ausgaben, sind also auch schlecht
  • Schulden sollten schnellstmöglich durch radikalen Verzicht auf alles Unnötige abgebaut werden ("It's only rice and beans for dinner!")
  • Jeder Luxus, der nicht locker aus dem Einkommen bezahlt werden kann, muss weg

Und es schadet auch nicht den Englischkenntnissen, ihm zuzuhören.

Sein amerikanischer Dialekt ist verständlich - der seiner Anrufer leider nicht immer. Allerdings denke ich, dass man der Sendung nach vier oder fünf Jahren Englisch ganz gut folgen kann.

Was funktioniert nicht so ganz?

Einige Dinge sind in den USA anders als in Deutschland. Also passt auch die Finanzberatung auf Amerikanisch nicht in allen Punkten hierher:

  • Einige Fragen beziehen sich auf rechtliche Dinge - die sind oft sogar in verschiedenen Bundesstaaten unterschiedlich geregelt - da kann man einfach nur weiterspringen.
  • Studienkredite funktionieren völlig anders als das deutsche BAföG
  • In den USA sind Kreditkartenschulden häufiger und oft höher als in Deutschland, weil Kreditkarten dort etwas anders funktionieren.
  • Dort kommt es noch etwas stärker auf eigenes Sparen an, weil die Altersversorgung anders funktioniert.
  • Er verweist Leute mit Schulden oft zur Beratung an ihre Kirchengemeinden. Das ist auch sehr amerikanisch. Es gibt in Deutschland auch kirchliche Schuldnerberatungen (z.B. von der Caritas) - aber eben auch viele andere Anlaufstellen.
  • Und er bewirbt als guter Geschäftsmann massiv seine eigenen Bücher und Kurse. Es ist also eine Art Dauerwerbesendung.

Warum ich es gern sehe

  • Ich schaue gern, wie Dinge in anderen Ländern funktionieren.
  • Vieles, was es in den USA gibt, kommt irgendwann auch nach Deutschland. Dazu gehören die besonders gefährliche Sorte Kreditkarten, vor denen er warnt (ich auch). Sie sind noch in der Minderheit, breiten sich aber gefährlich aus.
  • Und viele seiner Kernbotschaften kann man einfach nicht oft genug hören!

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Captain Kohle empfiehlt, mal die amerikanische Website Mr. Money Moustache zu besuchen, auf der "Frugalismus" als Lebensweise beschrieben wird: Wenig konsumieren, viel sparen und anlegen, früh finanziell unabhängig werden

Mr. Money Moustache - sparsam leben, klug investieren und früh finanziell unabhängig werden. Captain Kohle stellt die amerikanische Frugalisten-Website vor.

Die große amerikanische Website für sparsames Leben

Nachdem ich vor einigen Wochen die deutsche Website Frugalisten vorgestellt habe, habe ich mir auch das größere amerikanische Portal Mr. Money Mustache angeschaut, die ähnlich der deutschen Website argumentiert:

Sparsam leben, auf den Besitz kostspieliger Gegenstände verzichten und sich durch Indexfonds (auch hier erklärt) frühzeitig finanziell unabhängig machen.

Das Grundthema ist also das Gleiche. Allerdings verwenden die "Geldschnurrbärte" etwas andere Beispiele und feiern sich schon als  Massenbewegung.

Kosten von Mobilität

Einer der Kernpunkte ist (für die USA sehr ungewöhnlich) die scharfe Kritik am Berufsverkehr im Auto - dessen Kosten von den meisten Amerikanern weit unterschätzt werden.

Mr. Money Mustache plädiert für ein einfacheres Leben mit kleineren Häusern, einem täglichen Ablauf mit weniger abgespulten Kilometern - und weniger Motoren zur Vereinfachung.

Entweder Luxus oder Bettpfanne?

In einem der Artikel geht einer der Autoren so weit, moderne Komfort-Extras als Schritte hin zum permanenten Herumliegen zu bezeichnen.  Nur noch die Bettpfanne fehle dann zur Vollversorgung.

Sicher eine sehr überzeichnete Betrachtung, die aber wohl in erster Linie nachdenklich machen soll, ob es nicht auch ein bisschen kleiner geht.

Die amerikanischen Rahmenbedingungen

Die Money Mustaches sind - wenn auch etwas untypische - Amerikaner.

Einige ihrer sehr ehrgeizigen zeitlichen Ziele für die frühe finanzielle Unabhängigkeit sind in einem amerikanischen Umfeld wohl auch einfacher erreichbar:

  • In den USA treten Hochschulabsolventen einige Jahre früher ins Berufsleben ein als in der EU, so dass die Sparphase früher beginnen kann.
  • In Deutschland sind Einkommen stärker von Abgaben belastet - als Gegenleistung für bessere soziale Absicherung. Das bedeutet aber auch, dass weniger Geld für eigenständiges Sparen zurückgelegt werden kann.
  • In den USA werden Gewinne auf langfristige Aktienanlagen geringer besteuert; außerdem können in den USA auch Aktienkäufe zur Altersversorgung steuerbegünstigt werden.

Schlussfolgerung

Ich mag Mr. Money Mustache wegen seiner frischen Sicht auf Finanzen und seiner recht einfach gehaltenen Erklärungen.

Staunend folge ich, wie schnell sich einige der "Schnurrbärte" ein Vermögen aufbauen - rufe mir aber auch ins Gedächtnis, dass ich zu Beginn meines Berufslebens nicht mal eben über 60% meines Einkommens hätte auf die Seite legen können.

Als Sammlung witziger Anregungen ist die Seite allerdings sehr empfehlenswert.

Captain Kohle erklärt Jugendlichen Geld und Finanzen auf einfache Weise. Wenn Dich das interessiert, kannst Du hier mehr über Captain Kohle erfahren und Dich hier über neue Artikel informieren lassen. Schaue auch mal in den shop und erfahre etwas über das Buchangebot!

Link

Was sind Frugalisten, was ist ihnen wichtig und was kann man von ihnen lernen? Captain Kohle erklärt.

Frugalisten - ziemlich hartes Sparen

Frugal heißt soviel wie "einfach" oder "sparsam". Unter dem Namen "Frugalisten" (www.frugalisten.de) hat Oliver Noelting eine Website mit Blog aufgebaut, in der er eine recht radikale Lebensweise vorstellt.

Sehr einfach leben, mit wenig zurechtkommen, regelmäßig viel sparen, richtig anlegen und dadurch finanziell unabhängig werden. Oliver macht sehr deutlich, dass ihm diese finanzielle Freiheit wichtiger ist als materieller Luxus.

Er rechnet vor, wie jung man aufhören kann, zu arbeiten, wenn man während der Berufszeit und danach so lebt.

Mir gefällt an der Seite die einfache Darstellung und die Tipps und klaren Beispiele auch aus seinem eigenen Leben.

Er nutzt recht originelle Erklärungen wie die "Cloud of Things". Mit dem Begriff erklärt er, dass man nicht alles besitzen muss, was man irgendwann mal braucht. Stattdessen kann man vieles mieten, borgen oder nur kurzfristig gebraucht kaufen - und dann nach dem Gebrauch wieder loswerden.

Und was man dann nicht selbst hat, parkt man gewissermaßen in der "Cloud of Things" - wie Daten in einem Onlinespeicher.

Das macht Frugalisten zu einer interessanten Seite, in die ich gern schaue.

Auch wenn ich finde, dass seine "frugale" Lebensweise nicht für jeden das richtige ist. Mir persönlich ist es wichtiger, an Arbeit Spaß zu haben als mein Leben auf den frühen Ruhestand auszurichten - und einige seiner Spartips gehen mir selbst auch zu weit.

Ich nehme die Seite als Anregung, Motivation und Beruhigung - wer so frugal lebt, den muss Captain Kohle nicht aus Schwierigkeiten retten.

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