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In Nachrichten ist oft von Kindergeld die Rede. Der Betrag ist viel höher als das Taschengeld. Wieso kriege nicht ich das Kindergeld - sondern die Eltern? Captain Kohle erklärt.

Um wieviel Geld geht es?

In Deutschland hängt das Kindergeld von der Zahl der Kinder ab: für die ersten beiden Kinder gibt es monatlich 194 Euro je Kind, für das dritte gibt es zusätzlich 200 € und ab dem vierten Kind gibt es 225 € monatlich.

Am 1. Juli steigen diese Sätze um 10 € je Kind. Für eine kinderreiche Familie kann es da also um 1.000 € im Monat oder mehr gehen.

Wie funktioniert das?

Kindergeld - natürlich auch mit Papierkrieg verbunden....

Die Eltern beantragen Kindergeld nach der Geburt des Kindes bei der Familienkasse, einer Stelle bei der Arbeitsagentur. Im Normalfall steht ihnen das Geld zu, solange das Kind bei ihnen aufwächst.

Sie bekommen ds Kindergeld wird allerdings nicht in bar.

Es ist in den meisten Fällen eine Art Gutschrift auf die Einkommensteuer, die sie bezahlen müssen. Sie bekommen dann mehr von ihrem Gehalt heraus, als wenn sie keine Kinder hätten.

Bei Hartz 4-Empfängern gilt das Kindergeld als "Einkommen des Kindes" - wird aber eben auch den erziehungsberechtigten Eltern überwiesen.

Wieso kriege nicht ich das Kindergeld?

Das Kindergeld soll einen Teil der Ausgaben für Kinder ausgleichen, damit Eltern gegenüber kinderlosen Paaren oder Singles nicht zu stark benachteiligt werden.

Es kostet nämlich viel Geld, Kinder zu haben:

Taschengeld, Geschenke, Essen und Kleidung fallen einem ja sehr schnell ein. Aber es kommt einiges dazu:

Familien mit Kindern brauchen größere Wohnungen und mehr Möbel als Singles oder Ehepaare. Klassenfahrten, auch die Familienurlaube werden teurer... es kommt viel zusammen.

Bei einer einzelnen Familie kann man das nicht so genau aufteilen - man müsste dann ja genau Wohnfläche und Wasserverbrauch pro Person ausmessen.

Aber man hat Haushalte verschiedener Größen nach ihren Gesamtausgaben befragt, um auf einen Durchschnitt zu kommen:

Das ergab, dass Eltern mit einem Kind monatlich 660 €, mit 2 Kindern 583 € und mit 3 Kindern 564 € pro Kind ausgeben.

Das monatliche Taschengeld ist also nur ein kleiner Anteil davon.


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Die Webseite www.intelligent-investieren.net von Michael C. Kissig macht konkrete Vorschläge. Wie investiere ich "intelligent"? Captain Kohle schaut sich das näher an.

Die Website

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Nicht anderen hinterherlaufen, sondern intelligent investieren

Der Manager und Investor Michael Kissig betreibt seit mehreren Jahren die Website www.intelligent-investieren.net. Darin schreibt er Kommentare über bestimmte Aktien, erklärt Fachbegriffe aus der Welt der Aktien und führt eine Liste von Aktien bestimmter Firmen, die er für aussichtsreich hält.

Der Hintergrund

Der Name "Intelligent Investieren" ist eine Anspielung: Eines der bekanntesten Bücher über die Geldanlage in Aktien und über die Aktienanalyse ist "The Intelligent Investor" des amerikanischen Autors Benjamin Graham.

Benjamin Graham war der Hochschullehrer, bei dem Warren Buffett studierte und mit diesem Wissen über Aktienanalyse zu einem der reichsten Menschen der Welt wurde.

Dabei suchte er nicht die Aktien, von denen gerade jeder sprach, sondern die, die anhand konkreter Kennzahlen günstig bewertet waren.

"The Intelligent Investor" ist daher Kult bei vielen Anlegern - und heute noch ein lesenswertes Buch. Schlaue Idee also, seine Website so ähnlich zu benennen.

Warum sollte man sie sich ansehen?

Aktien sind eine gute langfristige Geldanlage.

Wer selbst aussuchen möchte, in welche Aktien er sein Geld anlegt, sucht ja immer nach Ideen und erfolgversprechenden Aktien.

Michael Kissig liefert solche Ideen und begründet auch, warum er welche Aktien für günstig bewertet hält. Teilweise verlinkt er auch auf ausführliche Analysen, die er zu einem früheren Zeitpunkt über Aktien geschrieben hat.

Und er führt eine Liste, welche Aktien er beobachtet - und wie sich ihre Kurse seit Beginn der Betrachtung entwickelt haben.

Nicht jeder interessiert sich für Aktien. Muss man ja auch nicht.

Und zugegeben, für jugendliche Neulinge ist das Thema schon recht schwierig und sein Schreibstil anspruchsvoll.

Aber es lohnt sich mal hereinzuschauen, ob der "Funke" überspringt.

Wie investiere ich "intelligent"?

Michael Kissig schreibt interessante Kommentare , die seine Meinungen zu bestimmten Aktien ausdrücken.

Aktien sind sein großes Thema - andere Anlageformen (die auch intelligent sein können) findet man auf seiner Seite nicht. Aber jeder setzt ja seine Schwerpunkte.

Gerade bei der Geldanlage in Aktien sollte man allerdings nicht kritiklos die Meinungen anderer übernehmen. Bevor man Aktien kauft, sollte man eigene Recherchen machen, mehr als nur eine Meinung lesen - und sich dann seine eigene bilden.

Auch dann liegt man sicher nicht immer richtig - und man erwischt sicher nicht den niedrigsten Kurs zum Kaufen oder den höchsten zum Verkaufen. Aber man lernt dazu, macht Fortschritte und rennt nicht der großen Menge hinterher.

Deswegen nehme ich www.intelligent-investieren.net immer gern als Quelle für Ideen.

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